Caesar und Hannibal

Aus der Erde aufgetaucht, er würde sofort alles verstanden haben. Conde ebenfalls, aber Caesar und Hannibal nicht.” Uber Caesar: “Caesar steht starken Feinden im Kampf gegenüber; er stürzt sich durch seine Kühnheit in sehr gefährliche Abenteuer: er zieht sich durch sein Genie aus ihnen heraus. Seine Schlachten im Bürgerkrieg sind wirkliche Schlachten, sowohl in bezug auf die ihm gegenüberstehenden Feinde, wie auf deren Generäle. In diesem Mann ist das Genie ebenso stark wie die Kühnheit.” An Caesar fesselte ihn vor allem anderen die imporatorische Leistung und seine Tragödie; ihr widmet er das ganze Schlußkapitel seiner Darstellung, sie begeisterte ihn schon als Jüngling: “Welcher Mensch”, so hatte er damals ausgerufen, “würde nicht erdolcht werden wollen unter derBedingung, Caesar gewesen zu sein. Ein schwacher Strahl seines Ruhms würde überreichlich für einen frühzeitigen Tod entschädigen.” Und zu Goethe sagte er in Erfurt I808: “Sie sollten einmal ein Drama über Caesars Tod schreiben, aber in erhabenerem Stil, als es Voltaire getan hat. Die Welt soll einmal sehen, welches Glück ihr ein Caesar hätte bringen können, wenn man ihm Zeit gelassen hätte, die Pläne seines hochfliegenden Geistes in die Wirklichkeit umzusetzen.”

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